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Mit Förderprogrammen den Traum von der medizinischen Karriere verwirklichen

Studium, Praxis und Zukunftsperspektive verbinden: Dafür stehen die Stipendienprogramme der Arberlandkliniken. Neben einer finanziellen Grundförderung bieten sie zahlreiche Möglichkeiten, den Klinikalltag kennenzulernen – und nach dem Studienabschluss eine sichere berufliche Perspektive. Die geförderten Medizinerinnen und Mediziner erhalten eine mindestens dreijährige Anstellung als Assistenzarzt bzw. Assistenzärztin bei den Arberlandkliniken.



Bis zu drei Interessierte erhalten dabei pro Studienjahr die Chance, mit dem "Arberlandklinik-Student"-Förderprogramm Humanmedizin an der staatlichen Universität Rijeka in Kroatien auf Englisch zu studieren – ohne Numerus clausus und lange Wartezeit, dafür inklusive finanzieller Unterstützung über zwölf Semester. Der Abschluss ist in Deutschland approbationsfähig und damit dem deutschen Staatsexamen gleichwertig.

Darüber hinaus unterstützen die Arberlandkliniken im Rahmen eines zweiten Förderprogramms jedes Jahr bis zu drei weitere angehende Medizinerinnen und Mediziner – vom Studienstart bis zum erfolgreichen Abschluss. «Mit diesen Angeboten möchten wir interessierte junge Leute schon möglichst früh für unsere Kliniken gewinnen und so natürlich langfristig den medizinischen Nachwuchs in der Region sicherstellen», sagt Personalleiterin Stephanie Blüml. Sie durfte einige der aktuell insgesamt 38 an den Förderprogrammen teilnehmenden Medizinstudentinnen und Medizinstudenten herzlich zum Klinikstudenten-Tag an der Arberlandklinik Viechtach begrüßen.

Auch Landrat Dr. Ronny Raith war zugegen und gab dem Nachwuchs ein paar Worte mit auf den Weg. «Man lebt vom Austausch und ich bin dankbar, dass es die Förderprogramme gibt. Denn wir brauchen auch künftig gutes und angesehenes medizinisches Fachpersonal.» Dazu gab er die Bitte aus, sich aktiv in die Debatte um eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung im Landkreis einzubringen – um den Menschen weiterhin eine verlässliche stationäre wie ambulante Klinikversorgung bieten zu können.

Danach folgte eine kurze Vorstellungsrunde auch mit dem ärztlichen Personal der Arberlandkliniken, um sich bei einem lockeren Austausch untereinander noch besser kennenzulernen und Erfahrungen untereinander zu teilen. Schließlich können die ersten Studienabsolventen der Förderprogramme in diesem Jahr ihren Abschluss feiern.

Ärztliches Fachwissen vermittelte anschließend Sektionsleiter Neurologie René Trabold in einem Vortrag, ehe praktische Workshops folgten. Unter der Anleitung von Trabold und Oberärztin Dr. Susanne Tully konnten die Studierenden ihre Fähigkeiten bei einem Ultraschallkurs und einer Nervenleitmessung unter Beweis stellen. Oberarzt Tigran Balayan verlangte beim sogenannten Laparoskopie-Trainer einiges an Fingerspitzengefühl ab. Das Übungsgerät dient dazu, den Umgang mit speziellen Instrumenten zu erlernen, die bei minimalinvasiven Eingriffen in der Bauchhöhle eingesetzt werden. Für alle Beteiligten war es ein Tag mit vielen wertvollen Erkenntnissen und Eindrücken.

Weitere Informationen zu den jeweiligen Stipendienprogrammen gibt es auf www.jobs.arberlandkliniken.de
 

 






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