Silber für saubere Hände

Saubere Hände für mehr Patientensicherheit: Gemäß diesem Motto wurde den Arberlandkliniken bereits zum dritten Mal in Folge das Silber-Zertifikat der „Aktion Saubere Hände“ verliehen. Es bescheinigt die Einhaltung der Händedesinfektion in ganz besonderem Maß und stellt zudem eine freiwillige Maßnahme dar.



„Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie gewann die Notwendigkeit einer sorgfältigen Händehygiene auch innerhalb der Bevölkerung enorm an Bedeutung und nicht mehr nur medizinischem Fachpersonal ist nun bewusst, dass eine regelmäßige Desinfektion der Hände das Risiko für eine Übertragung von Krankheitserregern signifikant reduziert“, erklärt Markus Maurer, leitende Hygienefachkraft in den Arberlandkliniken.

Die Arberlandkliniken in Zwiesel und Viechtach sind zwei von insgesamt nur 19 Kliniken in Bayern, welche mit dem Silber-Zertifikat der Aktion Saubere Hände zertifiziert wurden. Eine der wichtigsten Maßnahmen zur Erhöhung der Patientensicherheit ist die Verbesserung des Händehygieneverhaltens in Gesundheitseinrichtungen. Zahlreiche Compliance-Beobachtungen haben die Fachkräfte für Klinikhygiene Markus Maurer und Markus Bernreiter dafür durchgeführt. Dabei wird überprüft, ob sich Ärzte und Pflegepersonal vor und nach jedem Patientenkontakt sowie vor und nach keimfreien Tätigkeiten die Hände desinfiziert haben. Außerdem muss für den Erhalt des Siegels zum Beispiel die optimale Ausstattung der Kliniken mit Händedesinfektionsmittelspendern, die regelmäßige Fortbildung der Mitarbeiter und die Durchführung von Aktionstagen erfüllt werden. Der Lohn für die Bemühungen ist nun erneut der Erhalt des Silber-Zertifikats.

Die Vorgaben dafür sind sehr umfangreich und so reicht es nicht aus, nur eine Abteilung an der Erlangung des Siegels zu beteiligen – dahinter steckt eine Unternehmensstrategie. Neben der „Aktion Saubere Hände“ führen die Arberlandkliniken regelmäßig Hygienebegehungen und -visiten sowie verpflichtende Schulungen für die Mitarbeiter durch, zudem beteiligen sie sich an freiwilligen Qualitätssicherungsmaßnahmen, wie dem Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System (KISS) und der Studie „Gemeinsam für Infektionsprävention“ des Instituts für Hygiene der Charité Berlin und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG).

Die „Aktion Saubere Hände (ASH)“ entstand im Zuge der WHO-Kampagne "Clean Care is Safer Care", bei der sich 162 Nationen zur Etablierung einer adäquaten Händehygiene im Gesundheitsbereich verpflichteten. Mittlerweile beteiligen sich eine Vielzahl von Krankenhäusern, Pflegeheimen und sonstigen Einrichtungen, die mit der Versorgung von Patienten betraut sind. Ziel der Aktion Saubere Hände ist die Verbreitung und Etablierung der Hygienischen Händedesinfektion in allen Einrichtungen des Gesundheitswesens, um Krankenhausinfektionen vorzubeugen.



Markus Maurer, leitende Hygienefachkraft in den Arberlandkliniken, mit dem Silber-Zertifikat der Aktion Saubere Hände




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