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Zwiesel: Besuche wieder möglich

Ab Samstag, den 31.10.2020 sind wieder Besuche in der Arberlandklinik Zwiesel möglich. Die Besuchszeit gilt täglich zwischen 14 Uhr und 19 Uhr. Die Dauer des Besuchs darf maximal zwei Stunden betragen und ist durch eine bereits zum Aufnahmezeitpunkt fest definierte Person möglich. Die Verantwortlichen bitten auch auf diesem Weg erneut um die akribische Einhaltung der gegebenen Hygienevorgaben. Man schützt damit andere, insbesondere vulnerable Patienten, und auch sich selbst!


  |   Stephanie Blüml

 

Das Besuchsverbot wurde vergangene Woche aufgrund positiver SARS-CoV-2-Infektionen innerhalb der Mitarbeiterschaft der Arberlandkliniken ausgesprochen. Es handelte sich zu jedem Zeitpunkt um eine Vorsichtsmaßnahme. Insgesamt haben sich nach Stand heute ein Arzt sowie zwei Pflegekräfte infiziert, wobei die Infektionen nicht alle in Zusammenhang zueinander stehen.

Aus diesem Grund erhielten alle Patientinnen und Patienten sowie alle Mitarbeiter, welche als Kontaktpersonen kategorisiert waren, eine SARS-CoV-2-Testung. Patientinnen oder Patienten haben sich nicht infiziert.

„Für uns war die Aussprache des Besuchsverbots kein einfacher Schritt“, so Vorstand der Arberlandkliniken Christian Schmitz. Das Aussprechen des Besuchsverbots war eine gemeinsame Entscheidung des Pandemiestabs der Arberlandkliniken sowie des Gesundheitsamts Regen. „Uns ist bewusst, dass dies für viele Patienten und auch Angehörige nicht einfach ist, während des Klinikaufenthalts keinen Besuch zu erhalten oder nicht besuchen und damit unterstützen zu können“, so Schmitz weiter. „Ich bitte weiter um Verständnis für die getroffenen Maßnahmen.“ Es gehe dabei um den Schutz, insbesondere der vulnerablen Patientengruppen und auch um den Schutz der Besucher. Nachdem nun ein Überblick über die Infektionen besteht, könne man nun auch wieder Besuche ermöglichen.

„In der Arberlandklinik Zwiesel wird aktuell ein COVID-19-Patient stationär behandelt“, so Chefarzt der Inneren Medizin Dr. Christian Pötzl. Dieser werde auf der Isolierstation behandelt und hat sich nicht im Krankenhaus infiziert. Das gesamte Personal gehe sehr verantwortungsbewusst mit der Situation - insbesondere in Hinblick auf die Hygienevorgaben um. Der Klinikbetrieb laufe internistisch sowie chirurgisch ohne Einschränkungen weiter. Die Versorgung sei zu jedem Zeitpunkt vollumfänglich gewährleistet gewesen.

Die Sicherheit unserer Mitarbeiter und Patienten hat oberste Priorität. Alle Maßnahmen dienen somit beiden Anspruchsgruppen. Alle Mitarbeiter – sowohl im medizinisch/pflegerischem Bereich als auch im Verwaltungs- oder Servicebereich – tragen einen Mund-Nasen-Schutz sofern ein Abstand von 1,5 Metern nicht mehr gewährleistet werden kann. Bei Betreten eines Patientenzimmers gilt grundsätzlich FFP-2-Masken-Pflicht. Eine konsequente Händehygiene sowie der fachgerechte Umgang mit persönlicher Schutzausrüstung sind Standard und werden zudem seit der Pandemie noch intensiver geschult. Auch unsere Patienten tragen – wenn es gesundheitlich möglich und zumutbar ist – einen Mund-Nasen-Schutz sobald Personal den Raum betritt oder sie sich im Haus bewegen. Aufgrund der konsequenten Hygienemaßnahmen auch eine Ansteckung von Mitarbeiter zum Patienten deutlich reduziert. 






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