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FFP-2-Masken-Pflicht für ambulante Patienten

Um Patienten und Mitarbeiter noch besser zu schützen, gilt ab kommenden Freitag, den 22.01.2021, für alle ambulanten Patienten der Arberlandkliniken und allen Standorten des Medizinischen Versorgungszentrums MVZ Arberland eine FFP-2-Masken-Pflicht.



Klinik und Versorgungszentrum folgen damit den Vorgaben der Regierung, welche die mit Wirkung zum 18.01.2021 in Kraft getretene Elfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung um eine FFP-2-Masken-Pflicht im Öffentlichen Personnennahverkehr und in Handels- und Dienstleistungsbetrieben ausgeweitet hat. Dies schließt auch alle Einrichtungen mit ein, in denen medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen erbracht oder medizinisch notwendige Behandlungen angeboten werden. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahren sind von der FFP-2-Maskenpflicht ausgenommen – es genügt das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

„Im Vergleich zu den bisher konformen Alltagsmasken kann mit dem Tragen einer FFP-2-Maske bei fachgerechter Anwendung durchaus ein höheres Schutzniveau erreicht werden. Trotz des vermeintlich besseren Schutzes bitte ich aber alle, die weiterhin wichtige AHA+L Regel nicht außer Acht zu lassen, da diese immer noch zu den Grundpfeilern der Infektionsprävention zählt“, erklärt Markus Maurer, leitende Hygienefachkraft der Arberlandkliniken.

Weiterhin wird von Seiten der Hygienemanagements der Arberlandkliniken aus Rücksicht auf das in der Klinik beschäftigte Personal darauf hingewiesen, nur FFP-2-Masken zu verwenden, welche über kein spezielles Ausatemventil verfügen. Diese Art von Masken schützen zwar den Tragenden selbst, können aber keinen ausreichenden Schutz für umliegende Personengruppen gewährleisten. Sollten ambulante Patienten nicht im Besitz einer diesen Anforderungen entsprechenden FFP-2-Maske sein, kann diese im Notfall an der Information des jeweiligen Hauses in der Klinik erworben werden. Bei Fragen kann sich auch an das Klinikpersonal gewendet werden.

Corona-Situation in den Kliniken

Hinsichtlich der derzeitigen Corona-Situation in den Arberlandkliniken ist an beiden Klinikstandorten ein leichter Rückgang an stationär zu behandelnden COVID-19-Patienten zu verzeichnen. Auch mit Blick auf die die Ausfälle innerhalb der Belegschaft sind diese als leicht rückgängig zu verzeichnen.

„Die Situation scheint sich aktuell etwas zu entspannen. Was wir jedoch aus der Pandemie gelernt haben, ist, dass sich dies auch schlagartig wieder ändern kann“, so Dr. Christian Pötzl, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Abteilung Innere Medizin in der Arberlandklinik Zwiesel. Kapazitäten für Notfälle außerhalb einer COVID-19-Erkrankung sind an beiden Klinikstandorten weiterhin gegeben. „Auch in der momentan etwas ruhigeren Phase befinden wir uns ständig in Alarmbereitschaft, sodass wir auf eventuelle Änderungen situationsbedingt entsprechend schnell reagieren können“, fügt Pötzl hinzu. Die Lage bleibt also trotzdem weiterhin angespannt.



Dr. Christian Pötzl mit einer FFP-2-Maske, wie sie auch für ambulante Patienten der Arberlandkliniken ab 22.01.2021 Pflicht ist




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