Einweihung der Hubschrauber-Landestelle in der Arberlandklinik Zwiesel

Letzten Freitag fand die offizielle Einweihung der umgebauten Hubschrauber-Landestelle in der Arberlandklinik Zwiesel statt. Der Umbau war ein wichtiges Ziel für den Landkreis Regen sowie für die Klinik, denn dieser war aufgrund von EU-Vorgaben notwendig, die Landestellen an Einrichtungen von öffentlichen Interesse (PIS) ab März 2018 erfüllen müssen, um weiterhin angeflogen werden zu dürfen. Dafür wurden insgesamt über 470.000 Euro investiert. Die Maßnahme selbst fand im Zeitraum von April bis Juni statt. Bereits seit Juli konnte die neue Landestelle wieder angeflogen werden.


  |   Stephanie Blüml

Landrat Michael Adam lobte die hervorragende Abwicklung der Maßnahme. „Ein Kompliment an Herrn Weinberger und das ganze Team“, so der Landrat. Unverständnis äußerte Adam jedoch für die EU-Vorgaben, da sich für Piloten nichts geändert habe und dies nicht in Relation zu den extremen Kosten stehe. Von der Funktionsfähigkeit der neuen Landestelle konnten sich die Gäste, darunter auch die stellvertretenden Landräte Willi Killinger und Helmut Plenk sowie Vertreter der Arberlandkliniken, Planer und Architekten überzeugen: Während der Einweihungsfeier musste eine Patientin abtransportiert werden und so landete der Hubschrauber fast wie bestellt zur Einweihungsfeier.

Vorstand Christian Schmitz bedankte sich bei allen Beteiligten des Projektes, allen voran beim Kaufmännischen Leiter Armin Weinberger, der das Projekt federführend betreut und koordiniert hat. Weinberger ging weiter auf die baulichen Details ein, darunter die Gestaltung der Start- und Landefläche, der zusätzlich angebrachten Sicherheitsfläche sowie der Befeuerung. Zudem musste die Landestelle eingezäunt werden und zukünftig muss jeweils eine sachkundige Person die Starts und Landungen vor Ort mit begleiten. Weinberger bedankte sich bei allen Beteiligten, darunter dem beratenden Ingenieur Thomas Füller, dem Ingenieurbüro Mages, wp Architekten sowie der technischen Abteilung unter der Leitung von Rudolf Drexler. „Abschließend noch herzlichen Dank an den Landkreis Regen und die Regierung von Niederbayern“, sagt Weinberger, letztere hat den Umbau mit rund 200.000 Euro gefördert. „Das zeigt, dass die Regierung Vertrauen in die Zukunftsfähigkeit der Arberlandklinik Zwiesel hat.“

Danach informierte Architektin Kathrin Bollwein über planerische Herausforderungen bei der Umsetzung der Maßnahme, darunter die Berechnung der Neigungswinkel oder die Tragfähigkeit. Rudolf Mages schilderte kurz die Anforderungen, die es bei Licht- und Funksignalen („Flugbefeuerung“) zu beachten gilt.

Im Anschluss gab es für alle Teilnehmer eine Brotzeit in der Cafeteria der Arberlandklinik Zwiesel.



Alle Anwesenden mit Hubschrauber auf der neuen Landestelle




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