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Bilderleihgabe für die Arberlandklinik Viechtach

Realistisch mit abstrakten Elementen. So lässt sich das neue Kunstwerk des Internationalen Künstlers Werner Rickinger wohl am ehesten beschreiben. Im Speziellen handelt es sich hierbei um eine 4,00m x 1,50m große künstlerische Darstellung des Großen Arbers inklusive Arbersee, welche aktuell als Leihgabe den Eingangsbereich der Arberlandklinik Viechtach schmückt.



Auffallend sind vor allem die beiden abstrakt gemalten Bäume, welche sich jeweils auf der linken und der rechten Seite des Bildes befinden. Dargestellt wird hier laut Aussage des Künstlers der kontinuierliche Kreislauf der Natur. Das „Kommen“ und das „Gehen“ der Jahreszeiten und der damit verbundene Anfang und das Ende. Eine Symbolik, die sich vor allem auf die Geschehnisse in einem Krankenhaus übertragen lässt. Gehört ja auch hier sowohl der glückliche Moment der Geburt als auch der traurige Moment des Abschieds zum natürlichen Kreislauf. Neben diesen abstrakten Elementen, welche zugleich die persönliche Handschrift des Künstlers darstellen, bemühte sich Rickinger ebenfalls um eine möglichst detailgetreue Darstellung der Arberland-Natur. Sogar die Radarkuppeln auf dem Gipfel des Großen Arbers sind von der Ferne noch erkennbar.

Ein ganzes Jahr Arbeit und viele Fahrten zum Arbersee stecken in dem Gemälde. Daher freut es vor allem Walerich Schätz, Verwaltungsleiter der Arberlandklinik Viechtach, dass es doch noch zur Erschaffung des Kunstwerkes gekommen ist. Ausgangspunkt der gesamten Aktion war ein Gespräch zwischen Rickinger und Schätz, welche schon seit vielen Jahren eine freundschaftliche Beziehung verbindet. „Schon vor längerer Zeit habe ich mal in einem privaten Gespräch erwähnt, wie toll es wäre, wenn wir von Herrn Rickinger ein Gemälde für unsere Klinik hätten. Mit dem Ergebnis bin ich nun mehr als zufrieden und ich freue mich, dass es wirklich geklappt hat“, so Schätz. Für das Kunstwerk lies Schätz sogar die Sitzbank im Eingangsbereich von Dunkelgrau nach Hellgrün streichen, sodass sie nun perfekt mit dem dahinterliegenden Bild harmoniert. Ebenfalls wichtig für die Umsetzung der Aktion war die gute Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Arberlandklinik Viechtach. „Vielen Dank auch von meiner Seite an den Förderverein und seinen Vorsitzenden Markus Lacher, ohne welchen die Umsetzung so nicht möglich gewesen wäre“, bedankte sich Schätz.

Neben besagtem Gemälde zieren aktuell noch weitere Kunstwerke von Werner Rickinger die Räumlichkeiten der Arberlandklinik Viechtach. Unterschiedlichste Motive und Farben sowie Größen von 80 cm bis zu 4,00 Meter sind dabei zu bestaunen. Interessierte können die Ausstellung noch bis April 2020 besichtigen, bevor Rickinger dann zur nächsten Ausstellung nach Donau Wörth auf über 500 Quadratmetern weiterzieht.






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