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Aktueller Stand: COVID-19-Situation in den Kliniken

Die 7-Tage Inzidenz im Landkreis Regen hat mittlerweile einen Stabilen Wert unter der 100er Marke erreicht. Dies macht sich auch anhand deutlich sinkender Belegungszahlen in den Arberlandkliniken bemerkbar. In der Arberlandklinik Viechtach werden Stand heute, 19.02.2021, 09:00 Uhr, neun COVID-19 Patienten be-handelt, davon sieben auf der Intensivstation. In der Arberlandklinik Zwiesel befindet sich ein Patient zur stationären Behandlung einer COVID-19 Infektion auf Normalstation. Auch die Situation bei der Belegschaft ist mittlerweile absolut stabil. Es sind nur wenige Krankmeldungen – unabhängig von Corona zu verzeich-nen.



Schrittweises Wiederhochfahren des Regelbetriebs

Kapazitäten für Notfälle – auch außerhalb einer COVID-19-Erkrankung – waren an beiden Klinikstandorten zu jederzeit vollumfänglich gegeben. Die sich aktuell entspannende Situation gibt den Verantwortlichen jedoch auch die Möglichkeit, bereits einen Blick nach vorne zu wagen. Bei vielen Patienten mussten aufgrund der in den vergangenen Monaten sehr dynamischen Infektionslage beispielsweise OP-Termine um mehrere Wochen verschoben werden. Der Balanceakt, Betten freizuhalten, Patienten vor einer möglichen SARS-CoV-2-Infektion zu bewahren, aber auch alle anderen gesundheitlichen Belange zu beachten, ist aufgrund der sinkenden stationären Fallzahlen an COVID-19-Patienten mittlerweile deutlich besser zu handhaben. So machen diese Umstände auch ein schrittweises Wiederhochfahren des Regelbetriebs und das Starten des planbaren OP-Programms wieder möglich.

Einen Grund zur Sorge gebe es bei einem Krankenhausaufenthalt ohnehin nicht. In den Arberlandkliniken werden weiterhin alle entsprechenden Maßnahmen eingehalten, um ein höchstmögliches Maß an Sicherheit für alle Patientinnen und Patienten gewährleisten zu können. So werden beispielsweise alle Mitarbeiter, die sich aktiv im Dienst befinden, mindestens zweimal wöchentlich mittels Antigen-Schnelltest auf eine mögliche Ansteckung mit SARS-CoV-2 getestet. Mitarbeiter aus patientennahen Bereichen erhalten diesen Test sogar dreimal pro Woche. Das Arbeiten in einer der Situation entsprechenden Schutzkleidung gilt als selbstverständlich.

Tschechische Grenzpendler dürfen weiterhin einreisen

Von den aufgrund der Einstufung von Tschechien und Tirol als Virusvariantengebiet seit 14.02.2021 geltenden Einreisebeschränkungen werden nach einer Vorgabe des Bundesministeriums des Innern (BMI) nur in sehr begrenztem Umfang Ausnahmen für Grenzgänger zugelassen. Die Arberlandkliniken betreffend dürfen systemrelevante Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch weiterhin nach Deutschland einreisen. Neben einer negativen Testbescheinigung, welche maximal 48 Stunden alt sein darf, benötigen tschechische Grenzpendler außerdem eine amtliche Bescheinigung des Landkreises Regen, welche eine systemrelevante Tätigkeit in einem systemrelevanten Betrieb bestätigt. Für insgesamt 26 Mitarbeiter wurden diese Ausnahmegenehmigungen von den Arberlandkliniken umgehend nach Bekanntwerden der Maßnahmen beim Landratsamt Regen beantragt und auch bereits an die betroffenen Personen ausgegeben.

Impffortschritt in den Arberlandkliniken

In den Arberlandkliniken haben bereits alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche in die durch die Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) des Bundesgesundheitsministeriums vorgegebene Gruppe mit der höchsten Priorität fallen, ein Impfangebot erhalten. Stand heute erhielten an beiden Klinikstandorten insgesamt 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die für die Wirksamkeit notwendige Zweitimpfung. Bei der Impfbereitschaft ist generell eine positive Entwicklung zu beobachten, heißt die Impfbereitschaft unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steigt nach und nach. Weitere Termine für die Durchführung von Impfungen beim Klinikpersonal sind kommende Woche angesetzt.






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