Landrätin besucht Zentrale Notaufnahme der Arberlandklinik Zwiesel

Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen an der Zentralen Notaufnahme (ZNA) der Arberlandklinik Zwiesel konnten diese zum 01. April 2021 abgeschlossen werden, so dass der reguläre Betrieb nicht mehr beeinträchtigt wird. Auch Landrätin Rita Röhrl verschaffte sich vor kurzem einen Überblick über die neuen Räumlichkeiten und die durchgeführten Maßnahmen.


  |   B.T.

Geführt vom Bereichsleiter der Zentralen Notaufnahme Bernhard Hackl sowie von der ärztlichen Leiterin der ZNA Dr. Daniela Waldhauser, erhielt die Landrätin während eines Rundgangs mit Klinikvorstand Christian Schmitz einen umfassenden Überblick über die baulichen Umstrukturierungen des gesamten Bereichs sowie Informationen zu allen neuen Räumlichkeiten und Neuanschaffungen. So wurde beispielsweise auch der Anmeldebereich der Zentralen Notaufnahme umgebaut und die stationäre Patientenaufnahme in direkt angrenzende Räumlichkeiten verlegt. Darüber hinaus wurden zwei separate Räume für Sprechstunden geschaffen. „Alle medizinischen Behandlungen können nun gleich von Beginn an zentral von einem Ort aus koordiniert und in die Wege geleitet werden. Sowohl Patienten als auch Mitarbeiter profitieren vor allem dank deutlich kürzerer Wege“, erklärt Hackl. „Ein Hin- und Her zwischen verschiedenen Ambulanzen gehört der Vergangenheit an. Ärzte können je nach fachlicher Expertise und Behandlungsbild jederzeit auf Abruf hinzugezogen werden. Was wir in der Zentralen Notaufnahme behandeln können, passiert auch hier - zentral an einem Ort“, fügt Waldhauser noch hinzu.

Weiter ging es beim Rundgang über das neu entstandene zentrale Lager der ZNA hin zum sogenannten „Stützpunkt“. Frühere Untersuchungsräume wurden hier zu einem großen Raum umfunktioniert, welcher nun seinem Namen alle Ehre macht. Von der administrativen Aufnahme über die Koordination der Weiterverlegung bis hin zur zentralen Monitorüberwachung der sich in der ZNA befindlichen Patienten geschieht hier alles an einem Ort. Direkt angrenzend der Container-Anbau, an welchem sich der große Aufwand der Umbauarbeiten wohl am deutlichsten bemerkbar macht. Mit standardmäßig einem 2-Bett Raum und einem 4-Bett Raum kann hier im Ausnahmefall auch eine größere Anzahl an Personen gleichzeitig medizinisch versorgt und überwacht werden. Neue IT-Systeme, Monitorüberwachungsanlagen und sogenannte „Teledoc-Systeme“ für Schlaganfallkonsile per Kamera und Live-Schaltung sind nur einige der Neuanschaffungen in den voll klimatisierten Räumlichkeiten.

Klinikvorstand Christian Schmitz lobte vor allem die organisatorische Abwicklung des Projektes: „Die Strukturen für die neue Zentrale Notaufnahme zu schaffen war eine Mammutaufgabe, welche wir mit Bravour gemeistert haben. Ein großer Dank daher auch an den Kaufmännischen Leiter der Arberlandkliniken und Verwaltungsleiter der Arberlandklinik Zwiesel Armin Weinberger sowie an alle Mitarbeiter der Technischen Abteilung“. Vor allem die umfangreiche Miteinbindung der Nutzer war laut Schmitz ein wichtiger Faktor für den Erfolg des gesamten Projektes.

Die stetigen Veränderungen, sowie steigenden Anforderungen durch den Gesetzgeber stellen die in der Zentralen Notaufnahme beschäftigten Pflegekräfte und Ärzte immer wieder vor neue Herausforderungen. So bedarf es im Bereich der Zentralen Notaufnahme beispielsweise auch fachlicher Kompetenzen, welche über die Grundausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger hinausgehen. Um die hohe Qualität und Spezialisierung, sowie die Organisation und Strukturierung einer rund um die Uhr betriebenen Zentralen Notfallaufnahme gewährleisten zu können, sind daher auch langfristig geplante Fort- und Weiterbildungen des Pflegepersonals und die fachliche Qualifizierung des eingesetzten ärztlichen Personals weitere Grundlagen für den reibungslosen Start.

Auch Landrätin Rita Röhrl zeigte sich begeistert und stellte vor allem die entstandenen Vorteile für Patienten und Mitarbeiter noch einmal heraus: „Nicht nur für Patienten stellt die Zentrale Notaufnahme eine echte Verbesserung dar. Auch für die Mitarbeiter bedeuten die neuen Strukturen optimierte Arbeitsbedingungen. Das Projekt gibt einen Ausblick darauf, wo Verbesserungen im Klinikbetrieb planbar und auch umsetzbar sind.“

Die Gesamtkosten für die baulichen Maßnahmen an der Arberlandklinik Zwiesel beliefen sich auf rund 2 Millionen Euro. Der Umbau wurde fristgerecht fertiggestellt.






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