Wirbelsäulenchirurgie

Die neurochirurgische Wirbelsäulenchirurgie beschäftigt sich mit der Diagnosestellung und der Therapie des gesamten Spektrums von Wirbelsäulenerkrankungen.

Bei der Auswahl der jeweiligen Behandlungsmethode steht das Wohl unserer Patienten an erster Stelle. Unsere Sektionen für Wirbelsäulenchirurgie an unseren beiden Standorten bieten ein modernes, vollständiges Spektrum der Diagnostik und Therapie auf höchstem Niveau unter Verwendung minimalinvasiver Techniken und modernster Technologie.

Kontakt

Terminvereinbarung unter: 09921 960967-0
www.mvz-arberland.de

Sprechzeiten

Regelmäßige Sprechzeiten im MVZ Arberland

Die Wirbelsäulenchirurgie an der Arberlandklinik Zwiesel deckt das gesamte Spektrum von der Bandscheibenoperation bis hin zur Operation von Deformitäten ab. Der renommierte Wirbelsäulenspezialist und Neurochirurg Dr. Guido Giermeier ist seit Oktober 2015 in der Arberlandklinik Zwiesel tätig. 

Leistungsspektrum

  • Behandlung von entzündlichen und degenerativen (d. h. verschleißbedingten) Erkrankungen der Wirbelsäule sowie Traumen (z.B. unfallbedingte Wirbelsäulenbrüche)
  • mikrochirurgische und endoskopische Bandscheibenoperationen an der Hals- und Lendenwirbelsäule
  • Erweiterung von Spinalkanalstenosen (Verengung des Rückenmarkkanals)
  • Versteifungsoperationen an der Lendenwirbelsäule bei verschleißbedingtem Wirbelgleiten
  • komplexe Stabilisierungsoperationen bei instabilen Brust- oder Lendenwirbelfrakturen (Brüchen)
  • Möglichkeit der Kyphoplastie (Aufspritzung eines gebrochenen Wirbelkörpers mit Knochenzement, um Bruchschmerzen zu verringern)

Die durchschnittliche stationäre Aufenthaltsdauer nach Wirbelsäulenoperationen beträgt fünf bis sieben Tage.

Eine Behandlung in der Arberlandklinik Zwiesel endet nicht mit der Operation - die Patienten werden auch nach dem Eingriff durch das MVZ Arberland betreut. Die räumliche Nähe, die sich zur Filiale des MVZ Arberland direkt am Krankenhaus Zwiesel ergibt, ist ein zusätzlicher Vorteil.

In der Praxis für Neurochirurgie im MVZ Arberland bietet Herr Dr. Giermeier vollumfängliche Beratungsmaßnahmen zu neurochirurgischen Krankheitsbilden an. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite des MVZ Arberland.

Hierzu zählen:

  • Aneurysmen und Angiome
  • Hirnblutungen und Gefäßverschlüsse
  • Tumore des Gehirns
  • Tumore und Erkrankungen des Rückenmarks und der Nervenwurzeln
  • Degenerative, entzündliche, tumoröse und traumatische Erkrankungen der Wirbelsäule
  • Schädel-Hirn-Verletzungen
  • Fehlbildungen des Nervensystems
  • Hydrocephalus (Wasserkopf)
Arberlandkliniken - Guido Giermeier
Teamchefarzt

Dr. med. Guido Giermeier

Facharzt für Chirurgie, Spezielle Unfallchirurgie und Neurochirurgie

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Tel.: 09942 20-0

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Nach telefonischer Vereinbarung

Terminvereinbarung über die Gemeinschaftspraxis Orthopädie-Chirurgie (GOC) in Teisnach

Tel.: 09923/8420720 
www.goc-teisnach.de

In der Arberlandklinik Viechtach ist Dr. Predrag Vucic seit April 2018 für die Versorgung der wirbelsäulenchirurgischen Patienten zuständig. Bei der Auswahl der jeweiligen Behandlungsmethode steht das Wohl der Patienten an erster Stelle. Die Sektion für Wirbelsäulenchirurgie bietet ein modernes, vollständiges Spektrum der Diagnostik und Therapie auf höchstem Niveau unter Verwendung minimalinvasiver Techniken und modernster Technologie.

Dr. Vucic hat sich zudem auf die aufwändige operative Korrektur komplexer Wirbelsäulenverformungen im Jugend- und Erwachsenenalter, z.B. bei Skoliosen, Hyperkyphosen und hochgradigen Veränderungen der kindlichen Wirbelsäule spezialisiert. Auf diesem Gebiet ist er einer der wenigen Spezialisten deutschlandweit. Zudem deckt er das gesamte Spektrum der ventralen Eingriffe an der Wirbelsäule inklusive Bandscheibenendoprothetik sowie die Tumororthopädie der Wirbelsäule ab.

Leistungsspektrum

Die Operationen erfolgen je nach Behandlungsbedarf ventral (über Baucheingriff) oder dorsal (Eingriff über Rücken)

Bei einem Bandscheibenvorfall tritt ein Teil der Bandscheibe in den Wirbelkanal vor. Symptome sind meist starke und häufig in die Extremitäten ausstrahlende Schmerzen. Ursache ist oft eine Vorschädigung der Bandscheiben, jedoch kann ein Bandscheibenvorfall auch ohne äußeren Einfluss auftreten.

Bandscheibenvorfälle werden in der Regel mikrochirurgisch, d.h. minimal-invasiv, versorgt. Der Operateur arbeitet dabei mit einer stark vergrößerten Sehhilfe, um das Operationsfeld so gering wie möglich zu halten.

Bei einer Spinalkanaleinengung ist der Wirbelkanal enger als normalerweise. Ursachen dafür können Verschleiß, Verletzungen oder Entzündungen sein. Die Einengung des Wirbelkanals kann dazu führen, dass das Rückenmark oder die Rückenmarksnerven zusammengedrückt werden, was wiederum bei den Betroffenen Nervengewebe schädigen kann. Damit einhergehend treten meist Schmerzen, Taubheitsgefühle oder Muskelschwäche auf.

Operationen, die zur Stabilisierung oder/und Versteifung der Wirbelsäule durchgeführt werden

Eine künstliche Bandscheibe kann zu einer besseren Beweglichkeit in einer durch Verschleiß geschädigten Bandscheibe führen, außerdem werden Schmerzen minimiert.  

In der Regel wird eine Bandscheibenprothese dann eingesetzt, wenn die natürliche Bandscheibe durch Wirbelsäulenerkrankungen stark beschädigt ist und es zu Schmerzen und Beeinträchtigungen im Alltag kommt.

Die Vertebroplastie beschreibt die Auffüllung des Wirbelknochens im Rahmen einer OP mit Knochenzement. Bei einer Kyphoplastie wird der Wirbelknochen in einer OP mit Hilfe eines Ballons aufgerichtet und dann mit Zement stabilisiert. Die Behandlungen kommen zum Einsatz, wenn die konservative Schmerztherapie nicht mehr anschlägt und ermöglicht den Patienten eine Schmerzreduktion.

Die Facettendenervierung kommt einer Arthrose oder Verdickung der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke) im Lendenwirbelbereich zum Einsatz. Dabei wird eine Injektion direkt über die Nervenäste eingeführt.

Die Nukleoplastie ist ein minimal-invasives Verfahren zur Behandlung von Bandscheibenvorfällen und bandscheibenbedingter Rückenschmerzen.

Eine Laminoplastie beschreibt einen chirurgischen Eingriff bei Patienten mit Rückenmarkkompressionen. Diese ist eine schwere Form der Rückenmarksverletzung, die durch eine akute oder chronische Quetschung des Rückenmarks verursacht werden kann.

z.B. bei Skoliosen, Hyperkyphosen und hochgradigen Veränderungen der kindlichen Wirbelsäule.

Bei Skoliosen handelt es sich um Verkrümmungen der Wirbelsäule, die zu Bewerbungseinschränkungen und auch zur Degeneration der betroffenen Abschnitte führen können.

Eine Hyperkyphose beschreibt im Volksmund eine schwere Form des Rundrückens.

Arberlandkliniken - Michael Schäfer
Chefarzt

Dr. med. Michael Schäfer

Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Spezielle Unfallchirurgie
D-Arzt
Arberlandkliniken - Predrag Vucic
Sektionsleiter Wirbelsäulenchirurgie

Dr. med. Predrag Vucic

Facharzt für Orthopädie