Endo-Prothetik-Zentrum Zwiesel

Das EndoProthetikZentrum Zwiesel wurde nach den strengen Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) überprüft und zertifiziert. Seit 2016 darf das Zentrum so das Endocert Siegel tragen.

In den letzten Jahren sind in Deutschland die Zahlen für die Implantation von Hüft- und Knieprothesen sehr stark gestiegen. Beeinflussende Faktoren stellen der demographische Wandel, ein erhöhtes Anspruchsdenken und ein vermehrtes Freizeitangebot in unserer Gesellschaft dar.

Um diesen Bedürfnissen entgegen zu kommen, haben die verantwortlichen Chirurgen rund um Chefarzt Christian Walter unser EndoProthetikZentrum nach den strengen Qualitätsvorgaben der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) überprüfen und zertifizieren lassen. Das hohe Maß an Spezialisierung und die Kompetenz unserer Abteilung wurden somit unabhängig geprüft und unsere Abläufe im Sinne unserer Patienten optimiert.

Wir nehmen außerdem am Endoprothetik Register Deutschland teil. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.erpd.de.

Wir wollen unsere Patienten ausführlich und individuell beraten. Die Entscheidung zur Implantation einer Prothese wird nach strengen Regeln getroffen und erst nachdem alle konservativen Therapiemaßnahmen ausgeschöpft sind.



Kontakt

Tel: 09922 99-106
E-Mail: epz@arberlandkliniken.de

Sprechzeiten

Dienstag:
09:00 – 11:30 Uhr
12:30 – 15:30 Uhr
Mittwoch
12:30 – 14:30 Uhr
Donnerstag:
08:30 – 11:30 Uhr
Freitag 07:30 – 09:15 Uhr

Für Hand- und Mikrochirurgie, Problemwunden
Montag 08:30 – 11:30 Uhr
Freitag 09:30 – 11:30 Uhr
oder nach telefonischer Vereinbarung

Notfall jederzeit!

Leistungsspektrum im Rahmen des zertifizierten EndoProthetikZentrums Zwiesel

  • Modernste Operationstechniken zur Erfüllung höchster Qualitätsstandards
  • Digitale Endoprothesenplanung für optimale Ergebnisse
  • Primärimplantation und Wechsel-Endoprothetik von Knie- und Hüftgelenken (konservativ sowie minimalinvasiv)

Knieendoprothetik

Die Arthrose (oder auch Gelenkverschleiß genannt) ist der fortschreitende, altersbedingte Knorpelabrieb in den Gelenken. Wird das Knie zu häufig oder falsch belastet, kommt es zu erheblichen Schmerzen beim Patienten. Dies ist der maßgebliche Grund für die Entscheidung zur Implantation eines künstlichen Kniegelenks.

Wie verläuft die Operation?

  • In Vollnarkose oder Spinalanästhesie
  • Dauer: in der Regel eine Stunde
  • 15 bis 20cm langer, längsorientierter Hautschnitt
  • Korrektur von arthrosebedingten X- oder O-Beinen

Wie geht es nach der OP weiter?

  • In den ersten Tagen erste Gehversuche mit Krücken
  • Gebrauch von Gehhilfen wird für ca. vier bis sechs Wochen empfohlen
  • Das operierte Knie darf in der Regel voll (bis zur Schmerzgrenze) belastet werden
  • Rehabilitationsmaßnahmen im Anschluss werden unbedingt empfohlen (zumindest ambulante Fortsetzung der Physiotherapie)
  • Nach ungefähr einem Jahr ist ein mehr oder weniger definitives Heilergebnis erreicht

Aufenthalt im Krankenhaus:

10 bis 14 Tage

Hüftendoprothetik

Die Arthrose des Hüftgelenks

Bei der Arthrose (Gelenkverschleiß) der Hüfte wird der Knorpelüberzug von Hüftkopf und Hüftpfanne abgerieben, das Gelenk verliert seine Passform, der Knochen bildet an den Rändern Ablagerungen und es entstehen Abriebprodukte, welche zunehmend Schmerzen verursachen.

Es handelt sich dabei oft nicht um altersbedingte Abnutzung. Vielmehr trägt eine ungünstige Form von Hüftkopf und -pfanne teilweise schon in jungen Jahren wesentlich zur Arthrose bei. Eine häufige Ursache ist eine angeborene Fehlstellung der Hüftpfanne. Wird durch einen Unfall der Hüftkopf oder die Hüftpfanne zerstört, kann es nach einigen Jahren ebenfalls zur Arthrose führen.

Wie verläuft die Operation?

  • In Vollnarkose oder Spinalanästhesie
  • Operation erfolgt in Seitenlage und dauert in der Regel eine Stunde

Wie geht es nach der OP weiter?

  • In den ersten drei Monaten gilt es Beweglichkeit, Muskelkraft sowie normales Gehen wiederzuerlangen
  • Rehabilitationsmaßnahmen im Anschluss werden unbedingt empfohlen (zumindest ambulante Fortsetzung der Physiotherapie)
  • Nach ungefähr einem Jahr ist ein mehr oder weniger definitives Heilergebnis erreicht

 

Komplikationen können nach Operationen nie komplett ausgeschlossen werden. Durch neue Techniken, hervorragende Materialien und spezialisierte Ärzte werden sie jedoch auf ein Minimum begrenzt.

Leistungsspektrum der Orthopädischen Chirurgie

  • Gelenkspiegelungen (Arthroskopie) an Schulter-, Ellenbogen-, Hand-, Knie- und Sprunggelenk
  • Offene Eingriffe an Schulter-, Ellenbogen-, Handgelenk, sowie Hüft-, Knie- und Sprunggelenk
  • Hand- und Fußchirurgie sowie die Behandlung chronischer Wunden

Kooperationspartner

Durch eine enge Vernetzung der Fachgebiete innerhalb unserer Klinik und mit unseren externen Kooperationspartnern gewährleisten wir eine leitliniengerechte Versorgung auf höchstem Niveau.

Ärzte-Team

Arberlandkliniken - Christian Walter
Chefarzt

Christian Walter

Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie, Sportmedizin, D-Arzt
Arberlandkliniken - Martin Müller
Ltd. Oberarzt
Dr. med. Martin Müller
Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin
Arberlandkliniken - Josef Penzkofer
Ltd. Oberarzt
Dr. med. Josef Penzkofer
Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie
Zusatzbezeichnungen: Sportmedizin, Notfallmedizin, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Spezielle Unfallchirurgie
Arberlandkliniken - Miroslav Pour
Oberarzt
MUDr. Miroslav Pour
Facharzt für Chirurgie und Handchirurgie